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Programm 2020

Wegen Corona offerieren wir den Molliser 2020 nur zwei gemütliche Abende und machen wenig Werbung, da wir maximal 50 Personen Einlass gewähren dürfen.

Wir treffen uns sich ab 20 Uhr im Garten des Rosenhofs von Mollis. Musik begleitet uns in den Abend und zu allerlei Leckereien geniesst man ein Glas Wein, Sangria, Überraschungsbowle, Bier oder Wasser.

Nach dem Einbruch der Dunkelheit wird gegen 21 Uhr 45 der Film gestartet. Einige Leute nehmen zur Sicherheit ihre Wolldecke selber mit. Bei schlechtem Wetter können wir in die MZH ausweichen. Der Eintritt kostet Fr. 12.-.

Das Programm sieht wie folgt aus:

Samstag 15. August 2020

The full monty (Ganz oder gar nicht)

Britische Filmkomödie von Peter Cattaneo, GB, 1997 90 Minuten mit Robert Carlyle, Mark Addy, Hugo Speer

Im nordenglischen Sheffield blühte in den 1970er Jahren die Stahlindustrie. 25 Jahre später rosten die Stahlwerke vor sich hin. Die arbeitslosen Gaz und Dave versuchen mit dem Stehlen von alten Stahlträgern Geld zu verdienen. Als Gaz einmal seine Ex-Frau vor einer Chippendale-Show Schlange stehen sieht, kommt er auf die Idee, selber eine solche Tanzshow zu veranstalten. Er erhofft sich, damit die Unterhaltskosten seines Sohnes bezahlen zu können. Während die Männer für die Show üben, wachsen die Zweifel, ob sie damit wirklich Geld verdienen können. Dazu kommen Unsicherheiten über das eigene Äußere (Dave beispielsweise ist übergewichtig). Und Gaz kündigt immer wieder an, dass ihre Show – anders als die der Chippendales – «the full monty», «absolut alles, ganz oder gar nicht» sein wird: dass sich also die Männer bei ihrem Striptease ganz ausziehen werden.

Musik ab 20 Uhr: Roman Staubli (keyboard), Roman Ziegler (drums), Sven Keller (gitarre), Yannick Keller (bass), Matthias Neeracher (trompete), Mathis Sulzer (saxophon), Helena Golling (vocal)

Samstag 12. September 2020

Ein Licht zwischen Wolken (Albanisches Filmdrama)

Albanisches Filmdrama von Robert Budina. Albanien, I, GB 2018 84 Minuten mit Arben Bajraktaraj, Esela Pysqyli, Irena Cahani

Der Hirt Besnik hütet die Ziegen eines albanischen Bergdorfes, in dem Muslime und Christen leben. Er ist gläubiger Muslim. Sein Vater ist Kommunist und verhinderte gewaltsam, dass Besnik ein Mädchen aus einer Familie, die nicht in das kommunistische Raster seines Vaters passte, heiraten konnte. Seitdem hat Besnik psychische Probleme und gilt als behindert. Die Schulkinder lieben ihn, weil er mit ihnen Fußball spielt. Besniks katholische Mutter starb aber früh. Sein Bruder emigrierte mit seiner Familie nach Griechenland und nahm dort den griechisch-orthodoxen Glauben an, um besser anerkannt zu werden. Seine Schwester lebt als gläubige Muslimin mit der Familie in Albanien. Nur Besnik bleibt im Dorf und pflegt seinen todkranken Vater aufopferungsvoll. Nach einem intensiven Gebet auf der Weide hat Besnik eine Eingebung, welche schlussendlich zur gemeinsamen Nutzung der Moschee durch Muslime und Katholiken führt. Nach Vaters Tod versucht Besnik seine verschieden gläubigen Geschwister an einen Tisch zu bringen.

Musik ab 20 Uhr: Désirée Senn (Gesang, Geige), Matthias Siegrist (Gesang, Gitarre)